onk2017 eroeffnung

Unter dem Motto „Offenes Neukölln“ veranstaltet das Bündnis Neukölln von Freitag, 24. Mai bis Sonntag, 26. Mai 2019 zum dritten Mal ein buntes Festival. Alle Neuköllner*innen und ihre Gäste sind herzlich eingeladen, drei Tage lang gemeinsam zu feiern und zu diskutieren.

Das Programm kann ab sofort online unter www.offenes-neukoelln.de/programm abgerufen werden. Ein gedrucktes Programmheft erscheint im Laufe dieser Woche.

 

Rund 130 spannende Veranstaltungen zeigen, dass Neukölln zusammensteht gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft: Film- und Theatervorführungen, Garten- und Straßenfeste, Lesungen und Workshops, Vorträge und Diskussionen, Planspiele und Stadtrundgänge, Ausstellungen und Konzerte.

 

Während des gesamten Wochenendes wird das Bündnis Neukölln an einem Infostand vor dem Rathaus Neukölln über das Festival und über seine Arbeit informieren.

 

Viele Akteur*innen beteiligen sich bereits zum dritten Mal am Festival, das sich inzwischen zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender eines solidarischen Neuköllns entwickelt hat.


Im nunmehr dritten Jahr in Folge organisiert und veranstaltet das Bündnis Neukölln das Festival „Offenes Neukölln“. Von Freitag, 24. Mai bis Sonntag, 26. Mai 2019 sind alle Neuköllner*innen herzlich eingeladen, im gesamten Bezirk drei Tage lang gemeinsam zu feiern, zu diskutieren und einander zuzuhören. Die Möglichkeit dazu bieten vielfältige Aktionen und Veranstaltungen vom Tempelhofer Feld bis zum Landwehrkanal und vom Hermannplatz bis nach Rudow.



Neukölln steht zusammen!
Gemeinsam für ein Offenes Neukölln – wichtiger denn je!
Solidarität gegen die Einschüchterung von Rechts

Am vergangenen Wochenende wurden in Nord-Neukölln Morddrohungen an die Hauswände von Privatpersonen, die sich für eine solidarische Gesellschaft und gegen Rassismus engagieren, geschmiert.

Dieser Vorfall reiht sich ein in eine lange Kette rechter Anschläge und Bedrohungen, die Neukölln seit Mai 2016 erschüttern: Stolpersteine wurden geschändet, Autos in Brand gesetzt und Fensterscheiben eingeworfen. Die Täter*innen sind weiter nicht gefasst. Es ist zu hoffen, dass es in diesem Zusammenhang nun endlich zu Ermittlungsergebnissen kommt.

Die Anschläge sind die extremste Auswirkung einer gesellschaftlichen Debatte, die sich zunehmend nach rechts verschiebt. Neukölln widersetzt sich diesen Entwicklungen mit einem positiven Signal: Zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteur*innen beteiligen sich bereits seit 2016 am Festival Offenes Neukölln. Mit Lesungen, Kiezspaziergängen, Vorträgen, Konzerten, Workshops und Gartenfesten setzen sie ein Zeichen für ein solidarisches Neukölln, das sich nicht einschüchtern lässt.

Ein Sprecher des Bündnis Neukölln erklärt: „Statt der Einheitlichkeit, die die Rechten sich herbeiwünschen, entsteht bei uns das bunte Mosaik einer vielfältigen Gesellschaft.“

Das Festival Offenes Neukölln findet dieses Jahr vom 24. bis 26. Mai statt. Es sind bereits rund 100 Veranstaltungen angemeldet.

Pressemitteilung, 22.3.2019


Seit Juni 2016 wurden insgesamt 14 Brandanschläge auf Privatautos von Personen ausgeübt. Hinzu kommen Schmierereien an Privatwohnungen, Morddrohungen, und Schändungen von Stolpersteinen und Mahnmalen. Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, werden gezielt angegriffen mit dem Ziel, sie einzuschüchtern und mundtot zu machen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Opfer sich von den Strafverfolgungsbehörden allein gelassen fühlen und mit dem Eindruck zurück bleiben, dass nichts getan wird, um sie zu schützen. Mit dem Festival Offenes Neukölln möchte das Bündnis Neukölln ein Zeichen gegen diesen rechten Terror und für ein solidarisches Miteinander setzen und aufzeigen, dass der Bezirk zusammensteht im Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Wir setzen uns für ein friedvolles Miteinander aller Kulturen im Bezirk ein. Das Festival hat das Ziel, unseren Bezirk, lebenswerter und antirassistischer zu machen. Jeder Mensch soll hier so leben dürfen wie er es möchte, unabhängig von Hautfarbe, sexueller, politischer oder religiöser Orientierung. Angriffe auf die Gesundheit von Menschen, Brandattacken auf Buchhandlungen oder die Schändung von Stolpersteinen sind für uns völlig inakzeptabel. Wir wollen zeigen, dass Neukölln kein Ort des Hasses, sondern des friedlichen Zusammenlebens ist und die Vielfalt unseres Neuköllns präsentieren.

Zahlreiche Initiativen und Vereine beteiligen sich mit spannenden Veranstaltungen an dem Festival – mit dabei sein werden Kultur- und Sportvereine, politische Initiativen und Parteien, Künstler*innen, Kneipen, Kinos und Clubs, Kirchen, Gartenprojekte, Jugendzentren und Kiezinitiativen sowie Museen und Buchhandlungen.

Das Bündnis Neukölln freut sich wie in den beiden vergangenen Jahren auf alle, die im Rahmen des Festivals Lesungen und Diskussionen, Theater- und Filmvorführungen, Partys und Konzerte, Ausstellungen, Kinderfeste, Stadtrundgänge und der Gleichen organisieren. All jene, die sich am Festival beteiligen möchten, sind herzlich dazu eingeladen. Auf unserer Website finden sich regelmäßig aktualisierte Informationen zum Festival und den Möglichkeiten, sich zu beteiligen.

Die Anmeldefrist ist Sonntag, der 17. März 2019.

Die Organisation des ONK-Festivals braucht viele helfende Hände, Menschen mit guten Ideen und Lust, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Das nächste Orga-Treffen findet am 20. März um 18:30 Uhr im Nachbarschaftsheim Neukölln, Schierker Str. 53 statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich dem Bündnis anzuschließen.
Sie erreichen uns über die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pressemitteilung (367 Kb, pdf)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok